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COLLEGIUM HELVETICUM

FAMILIENGESCHICHTE/N

FAMILIENGESCHICHTE/N

Anhand der Familiengeschichten von aus dem Bergell nach Norden (Zürich, Basel, Deutschland, Osteuropa) ausgewanderten Familien beleuchtet das im Denklabor Garbald angesiedelte Projekt die Sozialgeschichte dieses einst wichtigen Tales, das seine Blütezeit im 16. Jahrhundert (Frühe Neuzeit) hatte.

Das Bergell war damals Schalt- und Schnittstelle der Nord-Süd-Achse; es gab den Weg für die italienischen Humanisten frei. Der Kontakt mit den Bullingern eröffnete den Weg für den Kontakt mit dem Norden. Das Bergell hatte im Nord-Süd-Kulturtransfer eine Vermittlungsfunktion.

Die Strasse von Chiavenna über den Septimer nach Chur und nach Lindau (Süddeutschland) war die Bischofstrasse.

Das Bergell verlor mit dem 30-jährigen Krieg und dem Bau des Gotthards seine einstige Bedeutung.

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DENKLABOR GARBALD